Middle-Earth: Shadow of Mordor
Middle-Earth: Shadow of Mordor

Middle-Earth: Shadow of Mordor

Ich muss gestehen, dass ich die Bücher zu Herr der Ringe nicht gelesen habe, daher kommt meine Faszination für diese Welt nur durch die Filme von Peter Jackson. Ich war also schon gespannt, wie die Atmosphäre in den Spiel rüber kommt. Und ich wurde nicht enttäuscht. Zumindest in den Zwischensequenzen nicht.

Am Anfang erlebt man das Ende von Talion und seiner Familie in einer sehr intensiven Sequenz, die so auch in den Filmen vorkommen könnte. Allerdings stirbt Talion nicht komplett, sondern kehrt als besessener Geist zurück. Besessen ist er von einem Geist eines Elb. Beide Sinnen aus unterschiedlichen Gründen nach Rache, für das, was ihnen angetan wurde und so begibt man sich nach Mordor und metzelt ein paar Orgs nieder.

Dabei hat man ein angenehmes Kampfsystem zur Verfügung, womit das Schnetzeln wirklich Spaß macht. Des Weiteren bewegt sich Talion geschmeidig durch Mordor und auch das Klettern läuft meist problemlos.

Und trotzdem bin ich überrascht, dass ich das Spiel durchgespielt habe, denn es gibt eine, aus meiner Sicht, gravierende Schwäche: Alle Spielmechaniken greifen nicht wirklich ineinander. Die Geschichte wird nur in Sequenzen erzählt, wenn es sich um Storymissionen handelt und davon gibt es sogar zwei nicht miteinander verknüpfte Stränge, dann darf man sich noch in Machtkämpfe einmischen, die aber nur solange von Wichtigkeit sind, bis man die Maximalanzahl an Machtpunkten erreicht hat. Sammelaufgaben und Waffenprüfungen gibt es auch noch, jedoch kann man auch nur einfach in der Welt umherlaufen und Gegner nieder machen.

Das Ganze führte dazu, dass ich bei der Hälfte die Machtpunktegrenze erreicht hatte, und die jeweiligen Storykampfmissionen fertig hatte, bevor sie relevant wurden. Trotzdem hatte ich meinen Spaß und ich kann nicht erklären warum.